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Sportarten

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Rennrodeln

Das Rennrodeln auf Kunst- und Naturbahnen entwickelten sich historisch nebeneinander. Als es 1964 olympische Disziplin wurde entstanden auch Kunstbahnen. Wettbewerbe finden in drei Disziplinen statt: Einzel (Frauen und Männer) und Doppelsitzer (nur Männer). Weltmeisterschaften finden seit 1955 statt und werden inzwischen jährlich ausgetragen. Nur in der Olmypia-Saison findet keine Weltmeisterschaft statt.

Eine Rennrodel für Kunstbahnen besteht aus einer Sitzschale, zwei Kufen und zwei Laufschienen. Die Schienen dürfen weder flexibel, noch quergeteilt sein. Die Außenkanten müssen eine Brechung aufweisen. Die Spurbreite beträgt maximal 450 mm. Das Gewicht der Rodel beträgt maximal 25 kg für Einsitzer und 30 kg für Doppelsitzer, wobei die AthletenInnen der allgemeinen und der Juniorenklasse entsprechend dem Reglement Zusatzgewichte tragen dürfen.

Die SportlerInnen tragen spezielles Schuhwerk. Des Weiteren werden Schutzhelme mit Vollvisier, Rennanzüge und spezielle Handschuhe, die an den Innenflächen der Fingerteile Stahlspikes besitzen, getragen.

Bob

1888 entwickelte der Wilson Smith den Bob. Er war der erste, der zwei Schlitten unter einem Brett montierte, wobei der vordere über Seile gesteuert wurde. Nach dieser Innovation wurden die ersten Rennen ausgetragen, auf natürlichen Rodelbahnen, zumeist auf Forstwegen, welche zum Schlittentransport von Holz im Winter angelegt wurden. Die Seiten der Wege waren von Banden aus Schnee begrenzt.

Seit 1924 ist Bobfahren fester Bestandteil von Olympia. Die ersten Europameisterschaften fanden 1935 in Ilmenau (D) statt. Seit 2000 gibt es auch Weltmeisterschaften im Zweierbob bei den Frauen. Mit den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City (USA) sind die Damenwettkämpfe auch Bestandteil des olympischen Programms.

Heute sind die Rennsport-Bobs aerodynamisch und die vorderen Kufen über einen Seilzug lenkbar. Zweierbobs müssen ein Mindestleergewicht von 170 kg haben, Viererbobs 210 kg. Das Maximalgewicht mit Besatzung und eventuell Ballast beträgt 340 kg für Zweierbobs der Frauen, 390 kg für die der Männer und 630 kg für Viererbobs.

Skeleton

Seinen Ursprung nahm der Skeleton-Sport in der Schweiz. 1884 erbaute eine Gruppe von Briten um W. H. Bulpett eine Eisrennbahn zwischen St. Moritz und Celerina. Am 16. Februar 1885 wurde das erste der legendären Cresta-Rennen, das „Grand National“, ausgetragen. 1887 wagte der erste Fahrer die Abfahrt liegend mit dem Kopf voran. Aus dem Skeleton auf dem „Cresta Run“, das einem vorwiegend elitären Kreis vorbehalten war, entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts der Bobsport und ein knappes Jahrhundert später das Bobbahn-Skeleton.

Beim Skeleton erreichen die Athleten bäuchlings, mit dem Kopf voran Geschwindigkeiten bis zu 145 km/h im Eiskanals. Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass das Gefährt an ein stählernes Skelett erinnert. Obwohl ein Skeleton-Schlitten auf den ersten Blick eher einem Rennschlitten der Rennrodler ähnelt, gehört der Skeletonsport zum Bobsport. Für Männer und Frauen ist Skeleton eine olympische Disziplin in Einzelrennen.

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